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Gut Stohrerhof Riederau am Ammersee
Gut Stohrerhof von der Straße: weißes Bauernhaus mit grünen Fensterläden und altem Holzstadel

Das Gut · Riederau am Ammersee

Ein Bauernhof, der Geschichte atmet

Um 1770 gebaut, aufwendig saniert und heute ein Ferienhaus für zwei bis fünfzehn Gäste.

Der Stohrerhof ist einer der alten Höfe von Riederau. Wo früher Pferde, Kühe und Schafe versorgt wurden, verteilen sich heute 360 m² auf drei Ebenen: Erdgeschoss, 1. Obergeschoss und Penthouse. Vieles ist geblieben, die Tuffmauern, die Stube, der Grundofen. Neu sind Bäder aus Onyx und Schiefer, zwei Küchen und Betten, die im Dach auf Knopfdruck verschwinden.

Räume und Grundrisse

Drei Ebenen, elf Räume

EbeneWas Sie dort findenBuchbar als
ErdgeschossBauernstube, Küche, Gartenzimmer, Goldenes Zimmer, Lounge mit Kamin, Bad mit Dusche, Zugang zu Terrassen und GartenHaupthaus oder Gutshof komplett
1. ObergeschossMaster Bedroom mit Ankleide, Wohn- und Schlafzimmer mit Kamin, großes Bad mit Wanne am KaminHaupthaus oder Gutshof komplett
Penthouseoffener Raum unter dem Dach mit Küche, Kamin, zwei Bädern und zwei Doppelbetten, eigener EingangPenthouse oder Gutshof komplett
Raumplan Erdgeschoss: Stube, Küche, Lounge, Gartenzimmer, Goldenes Zimmer, Bad und Terrassen
Raumplan Erdgeschoss · vergrößern
Raumplan 1. Obergeschoss: Wohnzimmer mit Kamin, Ankleide, Master Bedroom und Bad mit Wanne am Kamin
Raumplan 1. Obergeschoss · vergrößern
Raumplan Penthouse: offener Wohnraum mit Küche, zwei Schlafbereichen, zwei Bädern, WC und Kammer
Raumplan Penthouse · vergrößern

Stube

Die Bauernstube

In jedem Bauernhaus war die Stube der wichtigste Raum, und so ist es geblieben. 28 m² mit Grundofen und Herrgottswinkel, ein Stubentisch aus den alten Dielen des Bodens, der sich vergrößern lässt: Mit einem Beistelltisch sitzen hier alle 15 Gäste gemeinsam. Dazu eine Jukebox von 1962, Spiele und ein Schnaps-Kasterl in der Wand.

Direkt daneben liegt die Küche mit Geschirrspüler, Backofen, Kaffeevollautomat, Raclette und Waffeleisen. Eine zweite Küche hat das Penthouse.

Bauernstube mit Kassettendecke, Sprossenfenstern, festlich gedecktem Stubentisch und weißen Lilien

Bäder

Unsere Bäder, jedes anders

In allen Bädern: Handtücher, Föhn und Kosmetikspiegel.

Bad 1. Obergeschoss: große Regendusche mit Düsen, Schiefer und alte Holzbalken

1. Obergeschoss, rund 30 m²

Freistehende Badewanne am Kamin, große Dusche mit Regenbrause und Düsen, zwei Waschbecken aus Onyx, Boden aus Jatoba-Holz, separates WC mit Bidet.

Bad im Erdgeschoss: Onyx-Waschtisch und grüner Schiefer

Erdgeschoss

Dusche, freistehender Waschtisch aus Onyx, Fußbodenheizung, grüner kanadischer Schiefer.

Bad im Penthouse: Holz-Waschschalen von John Williams unter dem alten Dachstuhl

Penthouse, zwei Bäder

Waschtische aus Holz des Künstlers John Williams, Dornbracht-Armaturen, eines mit großer Regendusche.

Bauerngarten mit alten Bäumen, Wiese und Gartenmöbeln

Garten

Ein Bauerngarten mit über 1.000 m²

Alte Bäume, viele Blumen und zwei große Terrassen, die Sie aus der Küche und den Zimmern im Erdgeschoss direkt erreichen. Bis zu 20 Personen sitzen im Garten oder auf den Terrassen, große Sonnenschirme spenden Schatten, und am Profi-Gasgrill wird abends gegrillt. Im Garten steht ein alter Getreidekasten, gebaut 1696 vom Wessobrunner Zimmermeister Veit Üblhör.

Das Penthouse hat einen eigenen Gartenbereich mit Möbeln für vier Personen. Den Garten des Haupthauses nutzen Penthouse-Gäste mit, wenn das Haupthaus nicht belegt ist.

Hofkapelle

Die Hofkapelle Maria Hilf

1796 im Barockstil aus Tuffquadern erbaut, mit halbrunder Apsis und Dachreiter mit Zwiebelhaube. Sie ist das drittälteste Gebäude in Riederau und bietet Platz für 20 bis 25 Personen. Kirchliche und freie Trauungen sind möglich.

Hofkapelle Maria Hilf: weiß-rosa Barockkapelle mit Zwiebelturm vor blauem Himmel

Geschichte

Fast 900 Jahre Riederau

Die vollständige Geschichte

  1. 1126Riederau wird erstmals urkundlich erwähnt, als Konrad von Holzhausen seinen Besitz dem Kloster Wessobrunn übergibt.
  2. 1388Der Hof kommt zur Klosterhofmark Dießen und bleibt dort bis zur Säkularisation 1803.
  3. um 1650Der Hof ist 800 Gulden wert; im Stall stehen 6 Pferde, 2 Fohlen, 8 Kühe, 8 Jungrinder und 12 Schafe.
  4. 1765Lorenz Giggenbach aus Memming übernimmt den Hof, nach ihm sein Schwiegersohn Stohrer über zwei Generationen. Von ihm hat der Hof seinen Namen.
  5. um 1770/80Giggenbach baut das heutige Bauernhaus, mit Tuffquadern aus älteren Gebäuden. Im Dorf heißt es „beim Lenzbauer“, später „beim Oberbauer“.
  6. 1848Die Grunddienstbarkeit fällt, der Hof gehört nun seinen Bauern.
  7. 1967Der Landkreis Landsberg am Lech kauft den Hof für 40.000 DM und richtet die „Kreisheimatstuben“ ein, ein Heimatmuseum.
  8. 1971Der Getreidekasten von Veit Üblhör kommt aus Pessenhausen bei Rott in den Garten.
  9. 2005Nachdem kaum noch Besucher ins Museum kommen, verkauft der Landkreis den sanierungsbedürftigen Hof an den heutigen Eigentümer Benedikt Schröder.
  10. seit 2018Nach aufwendiger Sanierung ist der Stohrerhof ein Ferienhaus.
  11. 2026Zum 900-jährigen Jubiläum von Riederau saniert Benedikt Schröder die Hofkapelle Maria Hilf für über 100.000 €, um sie als Kulturdenkmal der Nachwelt zu erhalten. Die Miteigentümer und freiwillige Spender unterstützen das Vorhaben mit 1.400 €, die Franz-Xaver-Sepp-Stiftung mit einer großzügigen Spende von 3.500 €.

Auszeichnungen

5 Sterne vom Deutschen Tourismusverband · mehrfach Höchstbewertung bei HolidayCheck, Booking und Google · Markenbotschafter der Regionen Starnberg Ammersee und Landsberg-Ammersee-Lech

Sehen Sie selbst

2 bis 15 Gäste
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